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Für Giants war nichts zu holen in Ehingen

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Da war mehr drin! Beim 83:73 (38:33) gegen den Tabellenfünften Erdgas Ehingen/Urspringschule sind die Basketballer der Bayer Giants Leverkusen lange Zeit ebenbürtig, rennen in der Endphase des Spiels aber immer einem Rückstand hinterher, den die Giants nie egalisieren können.

In der Ehinger Längenfeldhalle begannen beide Mannschaften nervös. In den Anfangsminuten beklagten sowohl die Giants, als auch Erdgas Ehingen Abstimmungsprobleme in der Offensive, die auf beiden Seiten zu einigen Ballverlusten führten. Nach fünf Minuten eroberten die Giants dann in Person vom  starken Jack Eggleston (8:10) erstmals die Führung, die zum Ende des 1. Viertels aber nicht mehr Bestand hatte, da Ehingens Amerikaner Guyton und Wilson ihre Mannschaft mit 19:17 in Front brachten.

Und auch im 2. Viertel war von sieben Tabellenplätzen, die beide Mannschaften zu diesem Zeitpunkt in der Tabelle trennten, nichts zu spüren. Die Giants ließen den Ball in der Offensive gut zirkulieren und fanden entweder den freien Mann an der Dreipunktelinie oder spielten oftmals erfolgreich die Innenspieler Twiehoff und Eggleston an. Insbesondere letzterer wurde immer wieder unter dem Korb gefunden und hielt sein Team dank leicht erzielten Punkten im Spiel. Dagegen kam sein amerikanischer Landsmann und Giants-Spielmacher Tony Watson nicht zur Entfaltung. Der sonst so brillante Strippenzieher im Spiel der Giants agierte an diesem Tage glücklos und wurde von seinen Gegenspielern so gut verteidigt, dass Watson kaum zu freien Wurfmöglichkeiten kam. Während Watson kein Faktor in der Partie war und zur Halbzeit noch keine Punkte für sich verbuchen konnte, sprang für ihn Shooting Guard Marc Sonnen in die Bresche, der die gegnerische Verteidigung mit seinen humorlosen Dreiern fast zur Verzweifelung brachte, und genauso wie Jack Eggleston herausragende 24 Punkte erzielte. Doch die Mannschaft von Trainer Ralph Junge blieb in diesem Spiel seiner Favoritenrolle treu und führte zur Halbzeit nicht unverdient mit 38:33.

Auch nach der Halbzeit musste die kleine 8-Mann-Rotation der Bayer Basketballer einem Rückstand hinterherlaufen, was sich zunehmend auf die Kräfte der Bayer-Boys auswirkte. Beim 44:41 (24. Minute) waren die Giants letztmals nah herangerückt, fortan verwaltete die junge Mannschaft von Erdgas Ehingen den Vorsprung in souveräner Manier und setzte stets zum richtigen Zeitpunkt schmerzhafte Nadelstiche. „Als Ehingen punkten musste, haben sie es auch getan. Das muss man anerkennen“, erkannte Headcoach Achim Kuczmann auf der anschließenden Pressekonferenz die Cleverness des Gegners.

Dennoch hatten die Bayer Basketballer die Chance auch im 4. Viertel nochmal in die Partie zurückzukehren, als Ehingen vor allem zu Beginn des letzten Spielabschnittes nicht mehr zielführend zum Erfolg kam. Doch auch die Giants vergaben ihre Wurfchancen leichtfertig. Folgerichtig wurden die Giants anschließend bestraft – ein schneller Lauf der Schwaben stellte den Vorsprung der Hausherren auf zwölf Zähler (66:54/33. Minute). „ Da haben wir für zwei, drei Minuten unser Konzept verloren und einfache Punkte zugelassen, was gegen eine Mannschaft wie Erdgas Ehingen nicht passieren darf“, so Trainer Achim Kuczmann. In der Tat war die Hypothek von zwölf Punkten zu groß für die Bayer-Boys, die durch zwei schnelle Dreier von Marc Sonnen und Tony Watson zwar nochmals auf 66:60 in Reichweite kamen, aber gegen Ende des Spiels dem kräftezehrenden und stetigem Hinterherlaufen Tribut zollen mussten.

Weiter geht es für die Bayer Giants Leverkusen dann am kommenden Samstag, den 22. Februar um 18 Uhr, gegen die Gießen 46ers in der heimischen Smidt-Arena. Dann kommt es mit Denis Wucherer, seit dieser Saison Trainer der Gießen 46ers, zum Wiedersehen an alter Wirkungsstätte.

Bayer Giants: Sonnen (24/7 Rebounds/6 Assists/6 Dreier), Eggleston (24/6 Rebounds), Twiehoff (13/5 Rebounds), Goddek (6/5 Rebounds), Watson (3/7 Assists), Kuczmann (3), Legankovas, Welling

Text: Bayer Giants Leverkusen (Philipp Lanzerath)

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